Mit dem ganz bsundere Versli
sind Gedanke verbunde,
was alli Eusi Samichläus
mit ihrem Tue au selber mached, nämlich:
Geld, wo sie überchömed, seig's vo
Elterere, Vereine und mäng anderem,
wird Mänsche ghulfe, dene s'nöd so guet gaht.
Nach em Gedicht gsehnd er Foto's vo Chinde wo vo dem Ort chömed, wo 1985
Katastrofe im Chernkraftwerk Tschernobyl
gscheh isch und sehr viel Mensche schwer chrank worde sind.
Jedes Jahr dörfed Chinde vo dert bi Eus Ferie verbringe, und zwar läbed sie i
dere Ziit innerhalb vo Familiene in und um Kloten.
O Samichlaus Du guete Maa
ich weiss nöd, öb der's säge chan,
es truckt mi nämlich tüüf im Härz,
so öppis wie'n en liise Schmerz.
Chumm buck Dich zuemer, bis so guet,
dänn säg der, was mich plage tuet.
S'isch leider wieder Chrieg und Not,
i mängem Huus fehlt's täglich Brot,
und viili Chind i mängem Land
händ weder Mueter, Bett no G'wand,
de Tod isch der einzig Gascht -
weisch Samichlaus, drum briegg i fascht.
Bim Bätte han ich geschter dänkt:
Mir alli werdet riich beschänkt,
mir händ's im Schwiizerländli ordli recht
und's gaht Eus allgemein gar nöd schlecht,
händ Bett und Brot und Grittibänze
und Eusi Auge dörfed glänze.
O Samichlaus, min liebe Gascht,
ich gseh, Du brieggisch sälber fascht -
Ich han Dich doch nur welle bitte:
Leg eis vo mine Gschänk uf d'Siite
und bring's doch eim vo dene Chind,
wo ohne Brot und Heimet sind.

* * * * *
Es Versli, wo scho vor meh
als fünfzig Jahr Chinde am Samichlaus ufgseit händ…
Samichlaus und
s’Chrischtkindli
Es dunklet scho im Tannewald und schneielet
ganz liesli,
was isch säb für es Liechtli det i säbem chliene Hüsli ?
Det isch de Samichlaus deheim mit sine viele
guete Sache,
er hät scho s`Lämpli aazünt und will grad Kafi mache.
Da pöpperlets a s‘Lädeli und s`Glöggli ghört
mer lüüte
Da weiss er scho wer dusse isch und was das söll bedüüte.
S`Chrischtchindli chunnt no z`Abig schpaat,
es het en welle schtupfe, er söll de Sack bald vürenä und sini Finke lupfe.
Es dunklet no im Tannewald und s‘schneielet
ganz liesli.
Da leit de Chlaus sin
Mantel a und bschlüsst sis chline Hüsli.
* * * * *
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Samichlaus du guete Maa
ändlich bisch du wieder da.
Chunsch cho luege was ich mache
Tuesch mich lehre s' Härz verschänke
au e chli a anderi dänke.
Nur so bin ich dänn sälber froh
dass Du zu mir bisch cho.
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Samichlaus im schöne Gwand
mit em Chrummstab i de Hand,
du luegsch so lieb, du guete Maa,
dass mir Chind kei Angscht müend ha.
Gäll du bisch nöd bös mit mir,
weisch ich han chli Angscht vor dir.
Gfolget hani scho nöd immer,
Gäll das wämmer jetzt vergässe,
lieber us dim gschänkte Säckli ässe.
Gäll ich dörf jetzt wieder gaa,
Samichlaus du liebe Maa. |
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Samichlaus,
Samichlaus, huckepack
schänk eus öppis us dim Sack,
schütt vieli feini Sache uus,
dänn meischtens liebi Chind sind i dem Huus. |
Juhe,
es isch dä Samichlaus,
wie mag er z'friede lache,
er wett hüt bravi Chinde g'seh
und alli glücklich
mache. |
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Samichlaus, ich bin so froh,
dass Du zu mir bisch cho
Hesch mis Säckli nöd vergässe?
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Lueg
Samichlaus, ich bi no chli,
und gar mängsmal chli ä Bösi (än Böse) gsi.
Aber weisch, ich chan au ganz ä Liebi (än Liebe) si.
Drum gäll, chunnsch wieder mal verbie.
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Em
Samichlaus zum Gruess
Grüezi,
liebe Samichlaus,
entli bisch du da.
Planget han i ja scho lang
uf dis Wiedercho.
Bringsch
du mir au öppis mit
was mi freue wür?
Bloss e Ruete bruchi i nöd,
Folge
möcht ich gärn dur's Jahr,
wänn's mer grate tuet;
Bin i mit em Härz debi,
dänn chunnt's sicher guet.
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Hüt isch
Chlausetag
D'Adväntskaländertür gaht uf
und füre chunnt en SAMI.
O, hüt isch doch Chlausetag,
dass ich druf nümme plangi.
Ich weiss
nöd, ob ich gfolget han,
mis Mami wird's scho wüsse.
Er sell nu sälber fröge sie,
doch's isch scho rein mis Gwüsse.
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Oh
Samichlaus
Oh
Samichlaus wie simmer froh
bisch das Jahr wieder zu Eus cho,
um hüt mit Dine guete Sache
alli Chinde glücklich z'mache.
Mir gsehnds a Dine Auge aa,
häsch au es bitzeli Heiweh ghah.
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Samichlaus, ich freu mich
Färn bisch
cho, und hüür
chunnsch wieder,
has scho dänkt und freu mi dra.
Glaub, ich ha mi würkl besseret,
dass du sicher Freud dörfsch ha.
Folge tuen
i jetzt ganz ordli
und em Mami hilf i gärn.
Drum, so
möcht ich dich jetzt bitte,
läär din Sack us, grad wie färn !
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Samichlaus
- Versli
vom Kindergärtnerinnenverband Oberwallis
(dem Zürcher-Dialekt angepasst - Edith Keller-Besomi)
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Wenn s
Nacht wird tüüf im Wald
und so schwarz wie d 'Schatte,
g hört mer öpper lieslig cho
über die wiisse Matte
S isch
de
Samichlaus
und s Eseli hinedrii.
E Laterne git ne Liecht,
wo göhnd s ächt hii ?
Sie gönd vo
Huus zu Huus,
mit raschem Schritt dur e Garte.
D Chind gseht me hie und da
am Fenschter stah und warte.
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Jetzt han i,
jetzt han i
de Samichlaus gseh.
Mit mächtige Schtifel
da vorne im Schnee.
En Sack
hät er d's träge
so fürchterlich schwer.
De bringt er gwüss währli
hüt z Abig nöd leer.
Oh
Samichlaus, chum doch
es bitzeli früener is Huus,
dänn liechtet s und lugget s !
Leer nume grad us.
|
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Im Waldhus
choched de Samichlaus
sin Kafi südend heiss.
Mäng s Tassli schenkt er i, trinkt s leer,
bevor er gaht uf d Reis.
Jetzt
stampft er dur de Schnee devo
chunnt bald zum erschte Huus
und chlopfed a de Türe a.
D Chind güggsled grad zum Fenschter uus.
Schnell
tuet s Mami Türe uuf,
de Samichlaus git ihre d Hand.
Er fröged sie nach ihrne Chind:
"Sind s lieb gsi mintenand ?"
Z letscht
leert er denn sin schwere Sack
z mitts uf em Bode uus,
seid fründli no "Guet Nacht"
und stampft zum nöchschte Huus.
|
Oh
Samichlaus du guete Ma,
hesch Chleider wie en Bischof a.
De roti Mantel gfallt mer guet,
de wiissi Bart und au de Huet.
En Stab häsch, mit
ere Glogge dra
und wiissi Händsche häsch au a.
Es Buech treisch du i dinere Hand,
det drin staht sicher allerhand.
Nöd all s isch guet, was
mer tüend mache,
drum möchted mir dir jetzt verschpreche -
s nöchscht Jahr, da wämmer lieber si
und s Striete isch denn au verbi.
O Samichlaus,
du Guete
chum au in euses Huus.
Bring aber lieber keini Ruete,
leer lieber de gross Sack da us.
|
|
Ich ghöre
öppis lüte
was chönnti ächt das sii?
Ich stah ganz still und warte,
de Samichlaus chunnt Türe ie. Au
wenn ich nöd immer lieb bi gsi
Samichlaus, das isch verbii.
Vo jetzt a will ich s besser mache,
nöd immer striete, zwängele, krache. Zum
Schluss gib ich dir d Hand
und du gasch wiiter vo Land zu Land.
Viel z schnäll gaht so en Tag verbii,
zrugg bliebt no lang en wunderbare Schii.
|
De
Samichlaus, er chunnt, er chunnt.
Er lauft mit schwerem Schritt,
er hät halt grossi Schtifel a
i dere chalte Ziit.
Jetzt han
ich sini Glogge ghört,
ich weiss was das bedütet
wenn s vorne vor em Huus
am Abig e so lüütet.
Du
Samichlaus, das isch denn flott,
dass du eus chunsch cho bsueche,
gell nachher dörfed mir scho no
die guete Sache all versueche. |
|
Samichlaus,
du guete Ma
ich gseh der s a de Auge a.
Nöd immer bin i en Liebe gsi,
aber ab jetzt isch das verbii.
Samichlaus,
ich bin so froh,
dass du zu mir bisch cho.
Will du mir öppis Guet s tuesch bringe,
will ich dir es Liedli singe.... |
Ich bin en
chline Pfüderi
das säged alli Lüüt.
Ich wett so gern en Grosse sii,
doch s Strecke das nützt nüt.
Gäll
Samichlaus, das weisch du scho
chunsch glich i euses Huus
und leersch no vor em Wiedergaa
dien Sack i eusre Stube uus. |
|
Ach du liebe
Samichlaus
endlich bisch du da.
Ich bi ganz fescht ufgregt,
gell das gsesch mer a.
Jetzt won
ich dich vor mer gseh
isch alli Angscht verbii,
numme no e grossi Freud,
dass du bis eus chasch sii.
S isch nöd
immer all s guet grate
sit em letschte Jahr.
Aber Müeh das han ich mer scho gä,
glaub mer, das isch wahr.
Für alles
was du mir jetzt gisch
dank ich dir ganz fescht.
Und hoffe, dass au s nöchschti Jahr
wieder Ziit für mich denn häsch. |
Um s
Samichlaus-Hüüsli
liet sicher scho Schnee.
Viel hungrigi Tierli
händ s Liechtli drin gseh.
Sie chömed
cho ds laufe
bi Tag und bi Nacht,
de Samichlaus hät ne
es Gschierrli zweg gmacht.
D Hase und d Rehli
sie wüssed gar nöd
dass de Samichlaus
si hüetet bi Nacht.
Si lueged en fründlich
und zuetraulich a.
Er isch doch für alli
en güetige Ma. |
|
Chum lueg
das schöni Abigrot
de Samichlaus tuet bache.
Lieb s Mami, weisch wie lang s no gaht?
Was git s ächt hür für Sache?
De
Samichlaus hät würklich z tue,
ja gell, er isch en Arme.
Er mues doch schwitze meh als gnueg,
er tuet mich so erbarme.
Verbi isch s
schöni Abigrot
de Samichlaus tuet nümme bache.
Wenn d Sunne hinder d Bärge gaht,
mag er au nüt meh mache. |
Zum Wald us
schiint es Liechtli.
Wer schafft ächt da no z Nacht?
Hä, wer ächt au? De Samichlaus !
Da werdet d Päckli gmacht.
Und d
Fitze,
ja au d Fitze
drum het er no kei Rue,
die tuusigs Chinder sötted
halt chli ordentlicher tue.
Denn hett
au er Fiirabig
so früe wie anderi Lüt
und müesst nöd z Nacht no schaffe,
wenn all s in Bette liit. |
|
De
Samichlaus, de Samichlaus
so tönt s vo Huus zu Huus.
Gar mängem Chind chlopft s Herz ganz fescht
und s luegt zum Fenschter us.
Jetzt
poldered er d Schtäge druuf
was hät er ächt im Sinn ?
Er treit en Sack, so schwer und gross,
was isch äch da wohl drin ?
Jetzt
chlopft er ad Tür ganz fiin
und s Mami die macht uuf.
Ich güggsle hinefüre
und mach en tüüfe Schnuuf.
De
Samichlaus, de Samichlaus
das isch en liebe Ma.
Er luegt so froh und fründlich dri,
laht gueti Sache da. |
Ich bin en
chline Schtumpe
tue gar viel umgegumpe
e Lumpeornig mache
mit miine viele Sache.
Tue
mängisch gar nöd lose
ha Fläcke i de Hose,
tue vielmal umeschtah
statt gschwind heizu z gah.
Doch
dörfsch ruig s Mami fröge
ich tuen keis Tierli plage.
Drum Samichlaus sig so en Guete
verschon mich vor de Ruete !
Bring doch
nur gueti Sache
wie würsch du denn e Freud mir mache.
Und gell, das weisch vo fern
ich ha mi s Mami ganz fescht gern . |
|
Oh du liebe
Samichlaus
i diim schöne Gwand.
Weisch, ich han es bitzli Angscht,
gäll gisch mer dini Hand.
Oh du
schöne Samichlaus
lueg mi emal a.
Weisch viel feini gueti Sache
wett ich als Gschenkli ha. |
Oh
Samichlaus, chum öppe glii.
Ich mues drum bald go schlafe.
Gäll luegsch jetzt nüm so truurig dri,
du muesch mi gwüss nöd strafe.
Oh
Samichlaus, bring Öpfel, Nuss
und au en Grittibänz.
Und lasch du d Ruete mal veruss
gits gwüss en Freudetanz ! |
|
Vo wiit her
us em dunkle Wald
chunnt de Samichlaus jetzt bald.
Er isch scho fliissig dra am Ruete binde
und am Bache für die brave Chinder.
Ja, er hät
s streng, de armi Ma
zum Glück sind d Wienachtsengel da.
Sie tünd em d Nüss in Sack iepacke,
Öpfel, Bisquit und andri gueti Sache.
Und jetzt
isch er da, de bravi Ma.
Ich hoff, er laht mer öppis da,
es müest nöd grad e Ruete si,
s dörf au öppis Bessers si. |
Oh
Samichlaus, du gfallsch mer,
du bisch en schöne Ma.
Dezu no ganz en liebe
ja lueg mi numme a.
Oh
Samichlaus chasch glaube,
e so en schöne Bart
hät uf de Erde niemer,
so fluumig, weich und zart.
Chum buck
dich zu mer abe
du guete liebe Ma
i gibe dir es Chüssli und du mir gueti War
will ich meischt doch guet gfolget ha. |
|
Jetzt mues
ich nüme warte
jetzt bisch du endlich da.
Sitz Samichlaus da ane
du muesch nöd länger stah.
Bisch sicher
müed vom Laufe
Ich gseh der s doch grad a,
drum muesch din Sack, din schwäre,
jetzt nüme länger ha.
So leisch uf
de Bode
es hät en huufe Platz.
Weisch Samichlaus, für d Ruete
isch das de bescht Ersatz. |
D Schtube
isch no hell
Samichlaus chumm schnell
au zu mir, ich bitt
d Ruete nimm nöd mit.
Bliib nöd divorn im Gang.
Lueg wien ich plang
bis du mir öppis gisch
will du en Guete bisch.
Pack jetzt
gschwind uus
mach di breit im Huus.
Nachher will ich glii
ganz en Brave sii |
|
De
Samichlaus nimmt s goldig Buech
treit alli Näme i.
Er weiss bigoscht bi jedem Bsuech,
was schlecht und guet isch gsi.
Er nickt und brummlet hin und her:
"viel chliini Sünde, s' sch nöd schwer"
Sis goldig
Buech, jetzt macht er s zue,
was drii muess, das isch drin.
Druf hät er no es Stündli Rue,
viel liebs chunnt ihm in Sinn.
De Sack
isch voll, de Schlitte zweg
und jetzt... jetzt gaht er uf de Weg. |
G hörsch
scho d Geisle chlöpfe ?
G hörsch das Lüüte uf de Strass ?
G hörsch wies tramplet uf de Stäge ?
Rat emal - wer isch äch das ?
En liebe
guete Samichlaus und
de Schmutzli chömed z Bsuech.
Eine treit de Sack und d Ruete
und de ander s' oldig Buech.
Was vo mir
da inne staht,
das chan ich mir scho dänke -
bitte Samichlaus - wenn s gaht
tue mer glich no öppis schänke. |
|
Samichlaus
im Tannewald
säg chunsch dä nonig bald ?
Es hät scho meh als eimal gschneit,
s Sprüchli han ich zäh mal gseit.
Nach em Kalender
söttisch cho.
Weisch ich wäri schrecklich froh.
Nimm de Sack, la d Ruete sii,
weisch für die bin ich no z chlii. |
Bi eus i de
Stube isch s warm und still
will der Samichlaus eus hüt bsueche will.
Ich hetti
scho meh sölle folge dur s Jahr
und weniger striete, das isch scho wahr.
Doch i dem
Jahr häsch sicher au Freud a mer gha,
gäll Samichlaus, ich dörf es paar feini Sache ha. |
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Im Wald, da
wartet s Eseli
scho lang und hät kei Rue.
De Samichlaus füllt s letschti Seckli
und chnöpft s no obe zue.
I einer Hand
hebt er de Esel
i de andere de Bischofsstab.
So wanderet er im tüüfe Schnee,
berguuf und au bergab.
Scho bald
chunnt er in Ort,
won ich deheime bin.
Ich muess no warte, warte
uf s Lüte vo sim Glöggli chli. |
Liebe
Samichlaus, du wirsch es wüsse,
s hapered mängisch mit em Gwüsse.
S Mami rüehmt mich nöd grad immer
si fürchtet, s chäm viellicht no schlimmer.
S Folge gaht
mer halt nöd ring,
s isch au gar es gspässigs Ding.
Aber weisch, ich gib mer Müe,
wirsch es mit de Ziet no gseh.
Muesch dich
drum jetzt nümme bsinne,
lah nur d Ruete schön mal dinne.
Feini Sache freun d mi zehmal meh,
chasch mer grad en Sack voll ge. |